Von Ameisenbär Arnold bis Zierfischtöpfe – Buchempfehlung zum lesen lernen

Buchstaben ausmalen, aufkleben und nachzeichnen ist Deinem Kind zu langweilig? Richtig viel Spaß mit jedem einzelnen Buchstaben garantiert Nadia Budde in ihrem Buch „Trauriger Tiger Toastet Tomaten!“

ABC, die Katze lief im Schnee… Mit diesen oder ähnlichen Liedern habe ich damals das Alphabet gelernt. Von befreundeten Müttern habe ich gehört, dass in der Schule die Buchstaben heute vor allem durch Nachzeichnen, Aufkleben oder Anmalen erlernt werden. Es gibt also vielfältige Methoden, um das ABC kennenzulernen. Erwiesen ist aber, dass sich Buchstaben besonders gut einprägen, wenn man möglichst viele Wörter mit demselben Anfangsbuchstaben bebildert vorgeführt bekommt. Das ist nicht nur gut fürs Gedächtnis, sondern macht auch ganz viel Spaß beim Lesen!

„Trauriger Tiger toastet Tomaten!“ Mit diesem etwas merkwürdigen Namen illustriert Nadia Budde originell das ABC. Witzig und albern tritt ein neuer Buchstabe je Doppelseite auf, der im Zeichen der Alliteration viele schräge Wortspiele vorführt. Es wird verraten, wer die Fische für Fritz Fischer am Freitag fischt und was in dem Eilpaket des eitlen Elch verschickt wurde. Zum Kaputtlachen komisch lernen Kinder ganz nebenbei noch das Lesen.

Zum Suchen gibt es auch etwas, denn auf jeder Seite hat Nadia Budde in Anlehnung an den Titel eine Tomate versteckt.

Und für alle diejenigen, die nach diesem Buch noch nicht genug lustige Sätze gelesen haben empfehlen wir: Bildet doch selbst einmal solche alberne Geschichten. Wer den längsten Satz aus Wörtern mit immer dem gleichen Anfangsbuchstaben kreiert, gewinnt. Ich habe es ausprobiert: Amanda Ameise angelt alberne Aalfische aus Achims Achselhöhle. Brillenträgerin Barbara Birnenkopf brüllt bombastische Bonzenlieder bei Brunos Bierparty.

Ich wünsche viel Spaß beim Lesen und Lachen und freue mich auf eure Kommentare und witzigen Alliterationen!

 

 

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